Erstberatung für Erfinder/innen


Für den optimalen Schutz einer Erfindung, die wertvolles Kapital darstellen kann, sind Fachkenntnisse des Patentrechts unerlässlich. Ist die Patentanmeldung fehlerhaft, weist das Patentamt diese Anmeldung zurück. Es ist daher hilfreich, sich vorab beraten zu lassen, wenn man keine wertvolle Zeit verlieren oder sich vor Streitigkeiten (z.B. wegen schlechter Formulierungen) bewahren will.
Tipp: Besonders effektiv ist eine Beratung, wenn Sie die Zeit bis zum vereinbarten Gesprächstermin nutzen, indem Sie zuvor:
Infomaterial sichten, um unnötige Fragen zu vermeiden und im Sachgebiet eine Orientierung zu erhalten,
relevante Fragen sammeln und aufschreiben.
Kostenfreie Patentanwaltsprechstunde
Das Patent- und Innovations-Centrum (PIC) Bielefeld e. V. - eines von bundesweit 25 offiziellen Informationszentren des Deutschen Patent- und Markenamtes in München - organisiert neben zahlreichen anderen Dienstleistungen (wie z.B. Recherchen) auch kostenfreie Patentanwaltsprechstunden.
Diese Erstberatung findet jeden 1. Donnerstag im Monat findet zwischen 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Für ca. jeweils 20 Minuten können Interessierte mit einem Patentanwalt aus der Region ihr Anliegen besprechen. 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. 

Telefon:  0521/96505-0
Internet:  http://www.pic-Bielefeld.de
Sonstige Anlaufstellen:
Außerdem können Sie bei der Patentanwaltskammer erfahren, wann und wo kostenlose Erstberatungen durch Patentanwälte in Ihrer Nähe stattfinden. 

http://www.patentanwalt.de/

 

Bei weiterführenden Beratungsbedarf nennt die  Patentanwaltskammer auf Wunsch in einer vorgegebenen Region auch mehrere Patentanwälte mit entsprechender fachlicher Ausrichtung. Ratsuchende können aber auch selbst im Patentanwaltsverzeichnis - unter der Rubrik "Dienstleistungen / Patentanwaltssuche" - einen Patentanwalt heraussuchen. 
     
   
. . .  und speziell für Hochschulangehörige:
Patente haben eine strategische Bedeutung für den Know-How-Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Sie sichern den Hochschullehrern und den wissenschaftlichen Mitarbeitern die Erfindungsrechte und machen diese zu einem rechtlich klar definierten, wirtschaftlich nutzbaren Gut. Seit der Novellierung des Arbeitnehmererfindungsgesetzes sind alle Hochschulbeschäftigten verpflichtet, ihre Erfindung der Hochschule zu melden. 

Erstberatung für Hochschulangehörige an der Universität Bielefeld
Die Universität Bielefeld bietet für Erfinderinnen und Erfinder über das Referat Zentrale Forschungsförderung (ZFF) – als zentrale Anlaufstelle - eine allgemeine Erstberatung über Schutzrechte (Patente, Gebrauchsmuster, Marken) an. 
Die ZFF wird hierbei in Bezug auf rechtliche Fragestellungen vom Justitiariat unterstützt. In allen sonstigen Fragen zum gewerblichen Rechtsschutz (z.B. Urheberrecht, etc.) steht Ihnen das Justitiariat als Ansprechpartner zur Verfügung.
Beratung für Hochschulangehörige aus Nordrhein-Westfalen
Als Ansprechpartner in allen Fragen des gewerblichen Rechtschutzes und der Verwertung von Erfindungen steht den Hochschulangehörigen des Landes Nordrhein-Westfalen auch die PROvendis GmbH - die Patentverwertungsgesellschaft der NRW Hochschulen - zur Verfügung.