07.07.2000
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Hochschulen
und Wirtschaft - Neue Partnerschaften in Innovationsprozessen
(BUZ) Die
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft wird nach Ansicht der
Transferstelle der Universität Bielefeld zunehmend wichtiger. Die Methoden, mit
denen bisher wissenschaftliches Know-how in die Praxis transferiert werde, seien
vielfach nicht wirksam genug. Um neue und effektive Partnerschaften von
Hochschulen und Wirtschaft zu diskutieren, hatte die Transferstelle zusammen mit
dem Bielefelder Institut für Wissenschafts- und Technikforschung sowie der
Gesellschaft zur Förderung von Transfer und Innovation Praktiker und Experten
aus 27 Hochschulen, Bundes- und Landesministerien, dem Kölner Institut für
Wirtschaft und dem Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung eingeladen.
Vor dem Hintergrund immer
komplexer werdender Innovationslandschaften sind zunächst die Rolle von
Hochschulen innerhalb regionaler Innovationssysteme und Ansatzpunkte zur Förderung
regionaler Innovationspotentiale betrachtet worden. Präsentiert worden sind darüber
hinaus konkrete Formen der Partnerschaft zwischen Hochschulen und Wirtschaft, so
Modelle der Public Private Partnership und das Modell einer als Landesbetrieb
organisierten Hochschule in Niedersachsen. Zudem sind die Chanchen und Grenzen
der Kommerzialisierung von Forschung diskutiert und kritisch beleuchtet worden.
Vorgestellt wurde weiterhin eine empirische Untersuchung und Evaluation des
Transfers an nordrhein-westfälischen Hochschulen.
Im Begleitprogramm präsentierten
sich das Netzwerk zur Suche nach technischen Problemlösungen für Innovationen
(STeP), das Hochschulgründernetzwerk Köln, das Centrum für
Hochschulentwicklung in Gütersloh, das Profit-Center "IIT Genomics"
und weitere IIT GmbH-Projekte, wie das "Inkubator-Projekt" und das
Projekt "Virtuelles Unternehmen".