Bielefelder Universitätszeitung, Nr. 202/2000, S. 24

07.07.2000

Hochschulen und Wirtschaft - Neue Partnerschaften in Innovationsprozessen

 (BUZ) Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft wird nach Ansicht der Transferstelle der Universität Bielefeld zunehmend wichtiger. Die Methoden, mit denen bisher wissenschaftliches Know-how in die Praxis transferiert werde, seien vielfach nicht wirksam genug. Um neue und effektive Partnerschaften von Hochschulen und Wirtschaft zu diskutieren, hatte die Transferstelle zusammen mit dem Bielefelder Institut für Wissenschafts- und Technikforschung sowie der Gesellschaft zur Förderung von Transfer und Innovation Praktiker und Experten aus 27 Hochschulen, Bundes- und Landesministerien, dem Kölner Institut für Wirtschaft und dem Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung eingeladen.

Vor dem Hintergrund immer komplexer werdender Innovationslandschaften sind zunächst die Rolle von Hochschulen innerhalb regionaler Innovationssysteme und Ansatzpunkte zur Förderung regionaler Innovationspotentiale betrachtet worden. Präsentiert worden sind darüber hinaus konkrete Formen der Partnerschaft zwischen Hochschulen und Wirtschaft, so Modelle der Public Private Partnership und das Modell einer als Landesbetrieb organisierten Hochschule in Niedersachsen. Zudem sind die Chanchen und Grenzen der Kommerzialisierung von Forschung diskutiert und kritisch beleuchtet worden. Vorgestellt wurde weiterhin eine empirische Untersuchung und Evaluation des Transfers an nordrhein-westfälischen Hochschulen.

Im Begleitprogramm präsentierten sich das Netzwerk zur Suche nach technischen Problemlösungen für Innovationen (STeP), das Hochschulgründernetzwerk Köln, das Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh, das Profit-Center "IIT Genomics" und weitere IIT GmbH-Projekte, wie das "Inkubator-Projekt" und das Projekt "Virtuelles Unternehmen".

 

Weitere Informationen: Transferstelle der Universität Bielefeld, Dr. Burckhard Kaddatz, www.transfer.uni-bielefeld.de

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